Freitag, 24. April 2009

Der Hund, Dein Freund und Helfer



Gestern saß ich mit meiner Frau auf der Terasse und wir unterhielten uns.

Plötzlich fing Emma wie verrückt an zu Knurren, stand auf und blickte in Richtung Nachbargarten. Meine Frau stand auf und ging schauen was da los war.

Wie von einer Tarantel gestochen rannte sie in die Wohnung und kam mit dem Torschlüssel des Nachbargartens wieder und rief mir zu, daß ich schnell mitkommen sollte. Ich sprang auf und rannte hinter ihr her. Kaum durch die Tür, sahen wir die Nachbarin; eine Alleinstehende 70 Jährige, schwerst Gehbehindert; lag auf ihrer Terasse und kam nicht mehr hoch. Sie blutete am Kopf. Einbrecher dachte ich mit flauem Gefühl im Magen. Aber zum Glück war das nicht der Fall, sie war gestürtzt als sie was aufheben wollte. Sie hatte um Hilfe gerufen, aber das konnten wir nicht hören, da am Grundstück Tannen und dichte Büsche stehen und die Nachbarin auch nicht das Organ eines Tenors hat.

Aber wir hatten ja Emma, sonst wäre die Frau die ganze Nacht draußen liegen geblieben.

*piepenhagen ganz stolz auf Emma*

3 Kommentare:

Rotzlöffel hat gesagt…

Gute Emma. Ich glaube, meine Fay würde eher warten, bis der alte Knochen zum Nagen bereit ist und sich über die Ruhe vor Nachbarn freuen, bevor sie sich meldet, dass da was nicht stimmt.

geschichtenerzähler hat gesagt…

Kraul die Emma mal gaaaaaanz fest hinter den Ohren für ihren tollen Einsatz!

auchstolzbinaufsie

(auch wenn sie sich so frech ins Bild geschummelt hatte das letzte Mal)

Anonym hat gesagt…

Bomben-Hund!!! Ich bin stolz wie Bolle!